
Mobilität stärken: Was läuft in einer Verkehrsbesprechung?
Die Mobilität stärken: Was läuft in einer Verkehrsbesprechung?

zweite Reihe: Christian Scotti (61.40 – kommunale Verkehrsplanung und Mobilitätsplanung) , Steffen Lippe (66.30 – Verkehrs- und Kommunikationstechnik), Thomas Dülpers (32 – Ordnungsamt, Verkehrsregelung)
dritte Reihe: Ralf Tries (61.40 – kommunale Verkehrsplanung und Mobilitätsplanung), Stefan Reuber (66.20 – Straßen und Ingenieurbau), Steffen Glanert (mags – Straßen- und Wegeunterhaltung)
Der Straßenverkehr erfordert aufgrund seiner hohen Komplexität einen hohen Abstimmungsbedarf. Um den Verkehr zielführend planen zu können, müssen sich nicht nur verschiedene Organisationseinheiten der Stadtverwaltung wie die Verkehrsplanung im Fachbereich 61 oder – wenn es um die Umsetzung der politisch beschlossenen Pläne und um die Signaltechnik geht – der Fachbereich 66 Straßenbau und Verkehrstechnik austauschen, sondern auch die mags (Straßenunterhat), Ordnungsamt (Beschilderung, Markierungen, Wegeführungen) und Polizei (Verkehrssicherheit).
Alle 14 Tage findet eine Verkehrsbesprechung mit allen beteiligten Akteuren statt. Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement begleitet diesen fachlichen Austausch und auch die NEW mobil und aktiv ist mit dabei, damit auch die Belange des ÖPNV ihre Berücksichtigung finden. Dieser „runde Tisch“ hat sich bewährt und sorgt dafür, dass die unterschiedlichen „Räder“ ineinandergreifen. Stellt die Polizei beispielsweise Unfallschwerpunkte fest, wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht, um die Gefahrenstellen zu entschärfen. Im Rahmen dieser Verkehrsbesprechung werden nicht nur aktuelle Planungen vorgestellt, sondern auch Anfragen aus der Politik und von Bürger*innen besprochen. Das können kleinere Hinweise zu Aufstellungen von Verkehrsschildern sein, aber auch Planungsprozesse werden hier angestoßen.
Die AGFS (Arbeitsgemeinschaft Fuß- und Fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW) hat die Verkehrsbesprechung aufgrund ihrer regelmäßig stattfindenden Treffen als vorbildlich eingestuft. Im Gegensatz zu anderen Städten findet diese Verkehrsbesprechung nicht anlassbezogen statt, sondern regelmäßig, um Probleme frühzeitig erkennen und Planungen zielführend voranbringen zu können. Auch die Reaktionszeiten wurden verbessert. Anfragen können in den meisten Fällen zeitnah beantworten werden. Anfragen nimmt die Stabsstelle Mobilitätsmanagement per Mail unter mobil@moenchengladbach.de entgegen.