Rheindahlen und Gladbach Stadt

Bild: Stadtarchiv
Kirche St. Helena in Rheindahlen

In Rheindahlen, das bis 1878 Dahlen hieß, bildeten die der Hl. Helena geweihte Kirche, von der der Westturm aus dem 12. Jh. erhalten geblieben ist, und ein Hof des Kölner Stifts Maria im Kapitol den Siedlungsmittelpunkt. 1354 erhob Markgraf Wilhelm den Ort zur Stadt.

Durch die Stadtbefestigung wurde die Grenze des Territoriums nach Westen und Süden gesichert. Auch bei Gladbach, das 1366 erstmals Stadt genannt wird und ebenfalls zu Jülich gehörte, stand die Grenzsicherung im Vordergrund für die Stadtentstehung. Ab Ende des 14. Jh. wurde zu diesem Zweck eine Mauer angelegt. Von den ursprünglich neun Stadttürmen erhebt sich heute noch der mächtige Dicke Turm aus dem 16. Jh. Er beherbergt das Museum der Schützenbruderschaften.

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