Vorlesen - Durchreichbücher

Kindern muss vorgelesen werden! Die Stadtbibliothek bietet in Kitas Bücher an, die von Familie zu Familie wandern und dort vorgelesen werden. Eltern und Kinder beschreiben, wie Ihnen das Buch gefallen hat. So entstehht ein neues, eigenes Buch, das in der Kita bleibt. Fragen Sie Ihre Kita danach!

Lesepaten gesucht!

In unserem Programm WIR LESEN VOR suchen wir Lesepaten für Kindergärten. 50 Lesepatinnen und Lesepaten engagieren sich bereits ehrenamtlich. Die Nachfrage ist aber mit weit über 100 Kindergärten deutlich größer. Wenn Sie also Zeit und Lust haben Kindern vorzulesen, melden Sie sich telefonisch 0 21 61 25 63 41 oder per Mail stadtbibliothek@moenchengladbach.de bei uns. Wir freuen uns auf Sie und unterstützen Sie bei Ihrere neuen Aufgabe! 

Lesezwerge in der Zentralbibliothek

Die "Lesezwerge" sind los! Kindern ab 4 Jahren wird einmal im Monat in der Zentralbibliothek vorgelesen. Der Eintritt ist frei.

Die Lesezwerge gehen in die Sommerpause. Nächster Termin ist der 14. September 2013.

Informationen erhalten Sie unter  02161/25 63 45

Lesefohlen in der Rheydter Familienbibliothek

Samstagsgeschichten für Kinder ab 4 an jedem letzten Samstag im Monat.

An jedem letzten Samstag im Monat lädt die Stadtteilbibliothek Rheydt, Am Neumarkt 8, alle Kinder ab 4 Jahren zum einem gemütlichen Vorlesenachmittag in die Kinderbibliothek ein.

In der Vorlesestunde entführt die Vorlesepatin Birthe Stodtmeister ihre kleinen und großen Zuhörer in die faszinierende und spannende Welt der Bücher und Geschichten.

Dabei steht bei jedem Termin ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt der vorgelesenen Geschichten. Am Samstag, 23. Februar werden Geschichten über Freundschaft und die Abenteurer von besten Freundinnen und Freunde erzählt. Am 23. März stehen Ostergeschichten auf dem Programm der Vorlesestunde. Der Wonnemonat Mai wird bereits am 27. April mit lustigen Frühlingsgeschichten eingeleitet und am 25. Mai wird es heiter in der Bibliothek: Dann werden den kleinen und großen Lesefohlen Quatschgeschichten und Schüttelreime präsentiert. Den Sommer begrüßen die Vorlesepaten mit spannenden Ferien- und Reisegeschichten, die vom Meer, von den Bergen und vom Reisen erzählen.   

Der Eintritt ist frei, Spannung und Spaß ist garantiert!  

An jedem letzten Samstag im Monat um 12.00 Uhr: Vorlesestunde für Kinder in der Kinderbibliothek der Stadtteilbibliothek Rheydt (Karstadthaus), Am Neumarkt 8. Eintritt frei!

Sa., 23.02.       Freundschaftsgeschichten
Sa., 23.03.       Ostergeschichten
Sa., 27.04.       Frühlingsgeschichten
Sa., 25.05.       Quatschgeschichten
Sa., 29.06.       Feriengeschichten

Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de oder 02161/25 8283.

Das Landesprojekt „Bist du auch lesekalisch?“ der Stadtbibliothek Mönchengladbach

„Nicht zuletzt im Schatten der PISA-Studie, welche die defizitäre Sprach- und Lesekompetenz der Kinder in unserer Gesellschaft dokumentierte, wurde 2003 ein Konzept entwickelt, das sich mit der Reform von methodischen Ansätzen in Bezug auf die Sprachentwicklung bei der Zielgruppe der Kindergartenkinder im Alter zwischen 3-6 Jahren befasst.

Gefördert durch das Land Nordrhein Westfalen entstand in interkommunaler Zusammenarbeit der Stadtbibliotheken Krefeld, Mönchengladbach und Neuss als Bibliotheksnetzwerk Niederrhein (BNN) das Pilotprojekt „Wir freuen uns auf`s Lesen! Bist du auch lesekalisch?“.

Begann bisher die gezielte Förderung von Kindern im Bereich der Sprach- und Lesekompetenz institutionell in der Grundschule, so muss heute umgedacht werden. Untersuchungen bei Einschulungstests zeigen, dass ein relativ hoher Prozentsatz der untersuchten Kinder Sprachentwicklungsstörungen aufweist. Das heißt, dass die wesentlichen Grundlagen für den Erfolg in der Schule bei einem erheblichen Teil der Erstklässler nicht mehr gegeben sind. Als Konsequenz dieser Untersuchungen entsteht die Notwendigkeit, die Sprach- und Leseförderung in einem früheren Entwicklungsstadium der Kinder beginnen zu lassen.“

Die unterschiedlichen Projektmodule der lesekalischen Früherziehung der Bibliothek sind inhaltlich auf die Altersgruppe im Elementarbereich sowie auf das Selbstverständnis der Kindergärten als Bildungseinrichtungen ausgerichtet. Sie gliedert sich in die Zusammenarbeit mit Tageseinrichtungen für Kinder (Initiierung von Projekten rund um das Thema Buch), Angebote und Aktionen für Erzieherinnen und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Kinderarztpraxen.

In 2003 entwickelte der BNN innerhalb dieses Projektes ein Konzept, das ca. 120 Bibliotheken NRW-weit veranlasste, für dieses Projekt beim Land Nordrhein Westfalen Fördermittel zu beantragen. 2004 konnten 63 Bibliotheken durch die Fördermittel unterstützt mit dem Projekt beginnen, 2005 sollen alle weiteren folgen.

Im Jahr 2003 wurde von der Stadtbibliothek Mönchengladbach als ein Projektmodul der Bilderbuchwettbewerb „Wieso, weshalb, warum, wer nicht liest, bleibt dumm!“ zum Thema Tiere initiiert, der sich an alle Kindergärten der Stadt richtete. Die beteiligten Institutionen konnten attraktive Preise für ihre Einrichtungen gewinnen. Zum Beispiel: Bücherkisten im Wert von je 1000,- , eine pädagogische Handspielpuppe, Büchergutscheine sowie kostenlose Schnupperausweise für jedes beteiligte Kind. Weitere Infos hier

Weitere Module waren die Belieferung der Kinderarztpraxen der Stadt mit Kinderbuch-Boxen, Infoveranstaltungen für Eltern und Erzieherinnen zu den Themenbereichen Lautbildung, Buchstaben, Wörter und Geschichten erzählen. Die Idee „Lesepaten“ für die Kindertageseinrichtungen wurde ebenso entwickelt wie die der sogenannten Zwergenbibliotheken.

Im Jahr 2004 setzte der BNN das Projekt in Tutorenfunktion den nachfolgenden Bibliotheken gegenüber fort.

Die Projektmodule wurden um die Suche sowie die Qualifizierung von „Lesepaten“ ergänzt. Auch ist die Ansprache der Eltern und Erzieherinnen im Kontext der frühkindlichen Leseförderung verstärkt worden. Ein weiterer Focus lag in 2004 auf der Öffentlichkeitsarbeit, siehe auch FAZ vom 07.08.04 Infos hier.

So ermöglicht das Projekt für die Stadtbibliothek Mönchengladbach sich über die Rahmenbedingungen hinaus weiter zu entwickeln.

Zum Beispiel konnte die Idee der „Zwergenbibliotheken“ für Kindergärten, unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlergattin Frau Doris Schröder-Köpf, durch die neu entstandene „Bildungspartnerschaft Lesen“ umgesetzt werden. Weitere Infos hier.


Auch die Popgruppe PUR unterstützt die lesekalische Früherziehung im Bereich der Zwergenbibliotheken! Weitere Infos hier


In 2004 wurde erneut die Entwicklung von Büchern durch Kindergartenkinder ein zentrales Projektmodul.

Aufsetzend auf den positiven Erfahrungen aus dem Jahr 2003 wurden die Kindergärten wieder aufgerufen, sich an dieser kreativen Aufgabe zu beteiligen. 20 Kindergärten erarbeiteten über einen Zeitraum von fast 3 Monaten „Gute-Nacht-Geschichten“ zum Thema „Freundschaft“. Hieraus entsteht zur Zeit ein großes gemeinsames „Gute-Nacht-Geschichten-Buch“.

Auf einen Wettbewerb wurde in jenem Jahr zu Gunsten des Miteinanders verzichtet.

Ende 2004 wurde von der Bibliothek für alle Beteiligten Kinder ein „Lesefest“ mit buntem Programm zum Thema Buchstaben, Geschichten und Lesen ausgerichtet. Für die engagierte Beteiligung haben die Einrichtungen ein Präsent für die Leseecken erhalten. Ferner gab es wieder kostenlose Schnupperausweise und Überraschungen für die kleinen Autoren.

Wie auch in 2003 entstand im Jahr 2004 eine CD-ROM/DVD mit den Geschichten. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass der Bestsellerautor KNISTER die Bibliothek bei der Vertonung unterstützt. D.h. ausgewählte Texte werden durch KNISTER auf der DVD gesprochen. Die DVD kann man für 10,- € in der Fernleihe der Zentralbibliothek erwerben. Weitere Infos zu KNISTER hier oder unter www.knister.de

Für das Jahr 2005 sind vorerst keine weiteren Projekte in diesem Bereich geplant.


Auch Borussia unterstützt die Sprach- und Leseförderung der Bibliothek! Weitere Infos hier und das Borussia-Plakat gibts hier.


[1] „Lesekalisch“ ist eine Wortschöpfung des Projektes. Es soll durch die Assoziation mit „lexikalisch“ auf dieBedeutung der Lesefertigkeit als zentraler Kulturtechnik hinweisen. In Verbindung mit Früherziehung erinnertes an die Programme „Musikalische Früherziehung“ der Musikschulen. Der Begriff „lesekalisch“ wurde alsWortmarke von der Stadtbibliothek Mönchengladbach gesichert.

[2] „Bist du auch lesekalisch?“ Ein  Projekt  zur frühkindlichen Sprach- und Leseförderung, Hrsg.: Stadtbibliothek Mönchengladbach 2004, Dipl.Soz.Päd. Dagmar Jansen, 31 S.

 
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