Landwirtschaft und Handweberei

Bild: Stadtarchiv
Seidenweber am Handwebstuhl

Seit dem Mittelalter ernährte sich die Bevölkerung neben der Landwirtschaft von der Handweberei, wobei besonders das aus dem in der Region angebauten Flachs gewonnene Garn zu Leinentuch verarbeitet wurde.

Eine Konzentration von Handel und Produktion im Textilsektor ist schon im 16. Jh. zu beobachten. Damals entwickelte sich vermutlich das Verlagssystem. Der Weber stellte die Tuche her und der Kaufmann vertrieb sie.

Ähnliches lässt sich zum gleichen Zeitraum bei den Mönchengladbacher Büchsenmachern beobachten, die arbeitsteilig Lauf, Feuerschlösser, Zünder und Schäfte herstellten und die Feuerwaffen über ihre Bruderschaft verkauften. Als Weber und Kaufleute hatten sich auch die aus Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath vertriebenen Mennoniten betätigt.

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