Kaiser-Friedrich-Halle
Die Kaiser-Friedrich-Halle wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut. Die Architekten Friedrich Wilhelm Wertz und Paul Huber setzten das Gebäude im Jugendstil um. Die Mittel stammten etwa zur Hälfte von privaten Spendern, sie brachten damals 300.000 Mark auf. Der Namensgeber ist Kaiser Friedrich III. (1831–1888), der nur 99 Tage lang Kaiser war.
In den Jahren 1925 und 1937 wurde die Halle umgebaut und verfügte dadurch über 1000 Sitzplätze und einen umlaufenden Balkon. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Gebäude ohne größere Schäden und wurde im Jahr 1959 zum Konzerthaus umgebaut.
Zwei Feuer in den Jahren 1964 und 1977 richteten erhebliche Schäden an. Im Zuge der Aufbauarbeiten wurden die Innenausbauten wieder verändert.
Heute wird die Halle auch als Tagungs- und Kongressgebäude gesellschaftlich und kulturell vielfältig genutzt. Das Restaurant Kaiser Friedrich bietet in Gartenlounge und Restaurant gehobene Gastronomie in der grünen Umgebung des Bunten Garten.
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