Gemeinsam gegen Kinderunfälle

Klar: Kinder müssen auf dem Weg zur Schule, zum Spielplatz oder zu Freunden besonders vorsichtig sein.

Aber sicher ist auch: Ohne Unterstützung der Eltern, das gute Beispiel und die Rücksicht der Erwachsenen, steigt das Unfallrisiko für die Kinder.

Deshalb heißt unser Motto:
Gemeinsam gegen Kinderunfälle!

Im Projekt K!DS IN MG - sicher unterwegs! haben Polizei und Stadtverwaltung gemeinsam mit weiteren Partnern zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu verbessern. Was wir tun?

Vorbeugung und Beratung
Damit Kinder besser auf den Verkehr vorbereitet werden, haben wir ein ganzheitliches Konzept zur Verkehrserziehung von der Grundschule bis in die weiterführenden Schulen aufgestellt. Das Mönchengladbacher Mobilitätserziehungskonzept wird landesweit als vorbildlich angesehen und von anderen Städten übernommen. Es behinhaltet

 

  • die Verkehrserziehung bis zum Ende der 6. Jahrgangsstufe,
  • die Einführung des Verkehrs- und Mobilitätspasses für alle Schulanfänger, 
  • Schulweg- und Radfahrtraining, Mofaausbildung
  • die theoretische und praktische Ausbildung in der Jugendverkehrsschule
  • Verhaltenstrainings im Programm Vorsicht, Einsicht, Rücksicht
  • und die Beratung von Erziehungsberechtigten in Verkehrssicherheitsfragen (Elternabende, Verkehrssicherheitstage) 

 

Öffentlichkeitsarbeit
Ohne die Hilfe der Öffentlichkeit können wir die Zahl der Kinderunfälle nicht dauerhaft reduzieren. Deshalb

 


  • klären wir regelmäßig über die Unfallsituation in unserer Stadt auf,
  • machen die Initiative K!DS IN MG weiter bekannt,
  • halten Kontakt zu allen, die uns als Kooperationspartner unterstützen,
  • geben Kindern und Erwachsenen Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

 

Verkehrsüberwachung
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Dies gilt insbesondere im Straßenverkehr. Deshalb:

 


  • überwachen Polizei und Stadtverwaltung täglich die Geschwindigkeit in der Nähe von Schulen, Kindergärten und an anderen für Kinder besonders gefährlichen Stellen.
  • weisen Geschwindigkeitsanzeigetafeln Autofahrer an Risikostellen auf ihr Tempo hin
  • werden Falschparker, die Kindern die Sicht versperren, konsequent kontrolliert,
  • verfolgen wir Gurtmuffel und Fahrer, die Kinder ungesichert mitnehmen,
  • bieten wir Schulen auf Klassenfahrt die Kontrolle des Reisebusses an.


Bau und Verkehrstechnik
Um Mönchengladbachs Straßen für Kinder sicherer zu machen,  

  • überprüfen wir alle Orte, an denen ein Kinderunfall passiert ist, auf bauliche Verbesserungen,
  • bauen wir an riskanten Hauptstraßen Querungshilfen
  • haben wir die Tempo-30 Zonen im Stadtgebiet systematisch ausgeweitet,
  • entschärfen wir gefährliche Straßenabschnitte durch bauliche Veränderungen,
  • hat der Rat der Stadt einen Verkehrsentwicklungsplan in Auftrag gegeben,
  • gehen wir Hinweisen und Anregungen von Anwohnern nach.

 Allgemeine Informationen zur Unfallprävention in Mönchengladbach

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