Entwicklungsziele und Handlungsfelder

Durch den Erneuerungsprozess sollen bestehende Qualitäten des Stadtteils gestärkt sowie vorhandene Defizite beseitigt werden. So besteht beispielsweise mit der Neugestaltung des Hugo-Junkers-Parks die Chance, das enorme Defizit an Grün- und Freiraum zu beheben und neue Aufenthaltsmöglichkeiten für die Bevölkerung zu schaffen.

Folgende Entwicklungsziele werden bei der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts verfolgt:

  • Attraktive Innenstadt – Innenstadtfunktionen sichern und erweitern
  • Öffentlicher Raum und Stadtgestalt – Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität sichern und Potenziale nutzen
  • Stabile Wohnquartiere – Ganzheitlich betrachtet
  • Bildung und Soziales, Beratung und Hilfe: Neue Konzepte für neue Herausforderungen

Im Stadtteil besteht eine Gleichgewichtigkeit von städtebaulichen und sozialen Problemen. Alle Akteure sehen in der Rheydter Innenstadt eine wachsende soziale Segregation und Konzentration von sozialen Problemlagen. Daher müssen nicht nur die städtebaulichen Missstände, wie Leerstand und schlechte Rahmenbedingungen für Einzelhandel und Dienstleistungen, sondern auch die sozialen Problemlagen der Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt Rheydt bearbeitet und aufgefangen werden.

Dabei soll für alle Projekte des Integrierten Handlungskonzepts die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe für alle Bewohnerinnen und Bewohner und ein gutes Miteinander aller Kulturen leitend sein. Eine Gender sensibilisierte Vorgehensweise bei der Umsetzung soll gewährleisten, dass jede Form von Ausgrenzung vermieden wird. Integration und gesellschaftliche Teilhabe bezieht sich dabei auf alle sozial benachteiligte und vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossene Menschen der Mehrheits- und der Minderheitsgesellschaften. Zentrale Aufgabe ist u. a. die Verbesserung der Bildungschancen und beruflichen Qualifikationen aufbauend auf einer guten Sprachkompetenz.

Die Handlungsfelder des Fachbeitrags Soziales zum Innenstadtkonzept sind:

  • Lokale Ökonomie, Bildung und Beschäftigung
  • Sozialintegrative Maßnahmen für Mädchen und Jungen, Familien und alle Generationen
  • Orte der Kommunikation und Quartiersmanagement
Ansprechpartner

Carsten Henkel
Fachbereich Stadtentwicklung und Planung

Tel.: (02161) 25 - 8600
Mobil: 0173 - 388 7982
Fax: (02161) 25 - 8619

gefördert durch:





 
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