Mönchengladbach und die Eisenbahn nach Rheydt – um 1855

Bild: Stadtarchiv
Mönchengladbach und die Eisenbahn nach Rheydt - um 1855

1851 erhielt Gladbach den Anschluss an die Eisenbahnstrecke Krefeld-Ruhrort (heute Stadt Duisburg). In den beiden folgenden Jahren wurden die Verbindungen nach Rheydt, Neuss und Aachen geschaffen.

Damit war Mönchengladbach zu einem Eisenbahnknotenpunkt geworden. Dadurch wurden die Fahrzeiten für Güter und Personen drastisch verkürzt. Waren die ersten Strecken noch von Westen nach Osten ausgerichtet gewesen, so dauerte es bis 1866, ehe mit dem Anschluss nach Venlo und seit 1899 mit dem Anschluss nach Köln eine Nord-Süd-Verbindung erbaut wurde. Der Anschluss an dieses dichte Eisenbahnnetz ist für die wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung gewesen.

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