08.05.2012

Spielplätze: Sanierungen abgeschlossen

Die Stadt Mönchengladbach hat 302 öffentlichen Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet auf Schadstoffe untersucht. Mehr als 100 Flächen mussten saniert werden. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen

kleiner Junge auf Rutsche

Die Stadt Mönchengladbach hat seit dem Frühjahr 2008 in sieben Untersuchungsabschnitten die öffentlichen Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet systematisch auf Schadstoffe untersucht und eine Gefährdungsabschätzung dieser Plätze durchführen lassen.

Alle Flächen, für die das beauftragte Gutachterbüro IFUA aus Bielefeld schädliche Bodenveränderungen festgestellt hat, wurden schrittweise nach den Empfehlungen des Gutachterbüros saniert. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen. Untersuchungen und Bodensanierungsarbeiten wurden vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.   

Die Liste aller untersuchten Plätze, mit dem Ergebnis der Untersuchung und dem einem Hinweis auf die sanierten Flächen können Sie hier als PDF-Datei aufrufen:

Liste der untersuchten und sanierten Spielplätze (Mai 2012) 

Wie kam es zu den Untersuchungen?

Im März 2008 waren auf dem ehemaligen Spiel- und Bolzplatz an der Luise-Vollmar-Straße bei einer Bodenuntersuchung erhöhte (Prüf-)Werte für Arsen und Blei festgestellt worden sind. Grund für die Schadstoffbelastung war das für den Bau des Bolzplatzes im Jahr 1985 verwandte Material.

Was wurde unternommen?

Vorsorglich wurden alle Bolzplätze und Spielplätze der Stadt Mönchengladbach, auf denen möglicherweise schadstoffbelastete Baustoffe eingesetzt wurden (insbesondere vor 1990 erbaute Spielplätze mit Tennenmaterial oder Tragschichten aus Recyclingmaterial, denen Aschen und Schlacken aus Verbrennungsprozessen beigemischt sein können)  untersucht.

Darüber hinaus wurden auch Spielplätze begutachtet,

  • die auf so genannten Altlastenverdachtsflächen liegen,
  • die (z.B. in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen) unmittelbarer an alte so genannte "Tennenflächen" angrenzen,
  • oder bei denen sich sonst der Verdacht ergab, dass dort schadstoffbelastete Baustoffe eingebaut sein könnten. 

Wer hat die Untersuchungen durchgeführt?

Das IFUA Institut für Umweltanalysen, Bielefeld http://www.ifua.de/, ein anerkanntes, erfahrenes und unabhängiges Fachinstitut.

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