Die Stadtbibliothek mit neuem Service - von A wie Ausleihen ohne Warten bis Z wie Zurückgeben rund um die Uhr
Als die Stadtbibliothek Mitte April wegen Umbau- und Installationsarbeiten 14 Tage schließen musste, öffnete sie virtuell ihr neugestaltetes Internetportal. Mit mehr als 7.000 Zugriffen allein auf die Startseite belegt es bereits nach einem Monat Rang vier der städtischen Seiten.
Besucher loben die benutzerfreundliche Menüführung und die kundenfreundlichen Serviceangebote. Und für Fans und Freunde der Stadtbibliothek gibt es eine eigene Seite bei Facebook! <//font><//span>
Ende April öffneten die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliothek Rheydt wieder real ihre Türen – mit innovativer Technik, neuem Service und einladendem Ambiente. Viele wollten einen Blick auf die die spannenden Veränderungen werfen. Doppelt so viele Besucher - je ca. 2.000 in Mönchengladbach und Rheydt <//span>– und vier Mal so viele Rückgaben – fast 9.000 in Mönchengladbach und 7.000 in Rheydt brachten Team und Technik der Stadtbibliothek am ersten Dienstag nach der Öffnung an ihre Grenzen! <//font><//span>
Die Stadtbibliothek reagiert mit dem Einsatz der innovativen Radiofrequenz-Technologie (RFID) und der Umstellung auf Selbstbedienung auf die gestiegenen Besucher- und Ausleihzahlen (2009 2,4 Millionen Ausleihen und Rückgaben), die pro Jahr zuletzt etwa 5 Millionen Handgriffe bei der Verbuchung bedeuteten. „Mit diesem Projekt, das sich für die Stadt dauerhaft rechnet, zeigt die Stadtbibliothek einmal mehr, dass sie ökonomisch arbeitet – der Kostendeckungsgrad von 27% ist bundesweit einmalig – und als moderne Großstadtbibliothek für die Zukunft gerüstet ist.“ erläutert Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek. <//font><//span>
Oberbürgermeister Norbert Bude ist überzeugt von der Technik und sicher, dass sie perfekt zu Mönchengladbach passt: „Die RFID-Technik kommt ursprünglich aus dem Logistik-Bereich und passt deswegen wunderbar zu Mönchengladbach als Logistikstandort.“ „Das Pilotprojekt – Mönchengladbach war 2007 die erste Großstadtbibliothek in NRW, die die gleichzeitige Umstellung ihres gesamten Systems auf RFID plante – wurde vom Land mit dem Maximalsatz von 100.000 EUR gefördert.“, so Dr. Beigeordneter Dr. Gert Fischer. <//span>Zahlreiche Bibliotheken informieren sich über das Mönchengladbacher Konzept: aktuell Köln, Aachen und Viersen. Dabei ist das Innovationspotential der Technologie noch lange nicht ausgeschöpft; die Stadtbibliothek Mönchengladbach arbeitet auf nationaler Ebene an der Weiterentwicklung des RFID-Einsatzes in Bibliotheken mit. <//font><//span>
Kunden der Stadtbibliothek in Mönchengladbach und Rheydt nehmen nun die Ausleihe und Rückgabe selber in die Hand. Und das hat Vorteile für sie: bequeme, einfache <//span>Handhabung, keine Wartezeiten, Diskretion, intensivere, persönliche Beratung und Medienrückgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten. An der Außen-Rückgabe der Zentralbibliothek können Medien – auch aus den Stadtteilbibliotheken Rheydt, Rheindahlen und Giesenkirchen – 7 Tage die Woche rund um die Uhr zurückgegeben werden. „Praktisch!“, „So einfach!“ und „Schon fertig?“ war von den Kunden zu hören. Oberbürgermeister Norbert Bude überzeugte sich davon am ersten Tag persönlich: er legte zwei Bücher zu seinem Lieblings-Urlaubsland Irland auf die Platte und hielt den Ausweis vor. Fertig! Und bei der Rückgabe werden die Reiseführer automatisch in den Wagen für die Sachmedienabteilung sortiert. Die transparente Verkleidung ermöglicht Besuchern faszinierende Blicke auf das Geschehen. „Cool“ und „krass“ finden’s die Kinder und Jugendlichen! <//span><//font><//span>
Und der persönliche Service? Kommt auch künftig nicht zu kurz, im Gegenteil! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung, beantworten gerne Fragen, beraten und zeigen an den Ausleih- und Rückgabestationen, wie es geht. Aber nicht nur die Technik ist neu. Besucher sind vom hellen, einladenden Ambiente der umgestalteten Bibliotheken begeistert. Betritt man die Zentralbibliothek, liegen Kaffeeduft und Leselust förmlich in der Luft. Jetzt ist nur noch die Frage, ob man erst in der LesBar oder – bei schönem Wetter im Artrium - die Tageszeitung mit einem Cappucino genießt und dann Medien ausleiht oder umgekehrt. Die Auswahl fällt jetzt noch leichter: thematisch Verwandtes und alle Medien von A wie Audiobook bis Z wie Zeitschrift stehen nun in der Sachmedienabteilung zusammen. Fahrbare Körbe sorgen für einen komfortablen Transport. Einzige Voraussetzung: der neue Ausweis. Der Tausch des bisherigen Bibliotheksausweises<//span> <//font>gegen den neuen ist kostenlos und unbürokratisch. Und welche ist Ihre Lieblingsfarbe? Und selbst, wenn die Lesebrille fehlt, hilft die Stadtbibliothek mit einer Auswahl der gängigsten Stärken weiter.<//span><//font>
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