Familienbündnis: Business Talk im TiN
Rund 70 Gäste kamen zum ersten „Business Talk“, den die Agentur für Arbeit Mönchengladbach und die Stadt Mönchengladbach veranstaltet haben.

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Auf gute Resonanz stieß der erste „Business Talk“, den die Agentur für Arbeit Mönchengladbach und die Stadt Mönchengladbach veranstaltet haben. Die Veranstaltung ist ein Baustein des Aktionsplans für mehr Familienfreundlichkeit, den das Familienbündnis Mönchengladbach aufgestellt hat.
Rund 70 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Sozialverbänden und Politik kamen ins Theater im Nordpark, kurz TiN, in Mönchengladbach. Das einführende Referat „Fachkräftesicherung und Strukturwandel“ hielt Dr. Frank Bauer vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Im Anschluss daran gab es eine Diskussion mit dem Publikum und den Gästen auf dem Podium, das breit gefächert besetzt war mit:
- Anne Dreysel, Referentin beim Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“, Berlin
- Angelika König, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Arbeitsagentur Mönchengladbach
- Mathilde van Overbrüggen, Personalleiterin beim evangelischen Krankenhaus Bethesda in Mönchengladbach
- Norbert Schalm, Inhaber und Geschäftsführer der Schalm GmbH in Mönchengladbach
- sowie Dr. Michael Schmitz, Sozialdezernent der Stadt Mönchengladbach.
Die Moderation hatte Petra Koch von 90,1 übernommen. „Diese Veranstaltung war ein weiterer Mosaikstein, um die gute Netzwerkarbeit hier in der Stadt voranzutreiben“, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz, Leiter der Arbeitsagentur Mönchengladbach. Und Angelika König ergänzte: „Beim Thema Fachkräftebedarf ist es wichtig, gerade den Frauen noch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Das geht nur, wenn sich berufliche Anforderungen und Familienaufgaben, sei es Kindererziehung oder die Pflege Angehöriger, besser vereinbaren lassen.“
Einhelliges Fazit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Um den Anforderungen des demographischen Wandels und dem Fachkräfteengpass zu begegnen, sind Flexibilität von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, gute Kommunikation und zuweilen auch ungewöhnliche Wege nötig.
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